Sonntag, 30. Dezember 2012

Blogvorstellung am Sonntag ☒ 9 ( von Lokalino )


 

Wenn man auf Ihren Blog kommt, wird man sofort angelächelt man fühlt sich richtig zu Hause, wenn Sie Ihre Videos zeigt, macht Sie es mit Charme und Witz. 



Janine ist mit Ihrem Blog mit Leidenschaft und Freude dabei und das sieht man auch an Ihren Besucherzahlen. Wenn Sie etwas macht, weiß Sie auch Bescheid und gibt auch sehr gern Tipps.


Somit brauchte ich auch nicht lange zu bitten, dass Sie sich vorstellt und das hat Janine auch sehr gern gemacht. Also , schaut bei Ihr vorbei und lasst Euch von Ihr inspirieren.







Hallo ihr Lieben,

ich heiße Janine und bin 23 Jahre alt. Schon mit 16 Jahren beschäftigte ich mich intensiv mit Homepages bzw. Blogs, ich hatte zahlreiche Seiten die aber heute alle nicht mehr existieren. Es war auch eher nur eine Rumspielerei, kein ernst zu nehmendes Hobby.

Im Sommer 2012 hatte ich Lust es noch einmal zu versuchen, aber diesmal anders. Diesmal sollte es zeitintensiv werden, es sollte eine kreative Sache sein & eine Gelegenheit mich der Welt mitzuteilen. Das erste was ich tat, war mir einen Blognamen zu überlegen, das gestaltete sich als schwierig:) ich wollte etwas, dass man abkürzen kann, etwas, was im Kopf bleibt "CoralCreamCup" war geboren. Und der Spaß am Schreiben und Fotografieren, sowie dem Bilderbearbeiten ist bis heute noch ungebremst. So oft ich kann blogge ich über Dinge die mir passiert sind, Kosmetik, Klamotten, Rezepte, Filme, meinen Hamster Filou und so vieles mehr. Ich gebe ziemlich viel preis und meine Leser wissen es zu schätzen. Sie freuen sich vor allem über die "persönliche" Kategorie. Man kann also nicht behaupten, dass mein Blog ein reiner Beautyblog ist. Immer wieder arbeite ich an meinem Design. Ich gestalte alles selbst, habe mir alle Kenntnisse alleine angeeignet und ich finde, dass macht auch schon einen großen Teil des Blogs aus-daran sieht ein Leser, wie wichtig einem der Blog ist und wie viel Zeit man auch außerhalb des "postens" damit verbringt.

Vielleicht habe ich nun das nteresse des ein oder anderen wecken können-ich würde mich jedenfalls tierisch auf euren Besuch freuen♥

                                  wenn Ihr auf auf das Bild klickt kommt Ihr auf den Blog

Samstag, 29. Dezember 2012

Trainingslager - in Bielefeld ( Lokalzeit OWL )

Sie verzichten auf einen Großteil ihrer Weihnachtsferien: 82 Jugendliche und junge Erwachsene treffen sich für eine Woche im Jugendgästehaus Haus Neuland in Bielefeld, um für ein Konzert im Februar zu proben. Viele der 13 bis 23-Jährigen sind Preisträger von "Jugend musiziert" - das ist aber keine Vorraussetzung für die Jungen Sinfoniker. 


Jahresüberblick für den guten Zweck ( Lokalzeit Bergisches Land )

Die Idee aus Großbritannien wird gern kopiert: Bergische Männer lassen sich inzwischen vor tollen Autos fotografieren. Daraus entsteht ein Kalender, der in jeder neuen Auflage schon Kult ist. Jetzt machen auch die Bergischen Biker-Girls mit bei dem Trend. Ihren Kalender verkaufen sie zugunsten eines guten Zwecks und er ist ebenfalls ein Renner. 


Ende des Schornsteinfeger-Monopols ( Lokalzeit Düsseldorf )

Zum 1. Januar fällt in Deutschland ein Jahrzehnte altes Monopol: Bei den Schornsteinfegern gibt es erstmals Wettbewerb. Bisher durften ausschließlich die Bezirksschornsteinfeger in ihren jeweiligen Kehrbezirken arbeiten. Ab dem neuen Jahr nun werden diese für Konkurrenz geöffnet. Der bisherige Bezirkskaminkehrer behält aber auch weiterhin wichtige Aufgaben. Mit der Öffnung der Bezirke setzt Deutschland bei den Schornsteinfegern die in der EU vorgeschriebene Dienstleistungsfreiheit um. 



Gerd Krebber unterwegs in Kirche und Museum ( Lokalzeit Köln )









Zwei Kleinodien mitten in der lauten Innenstadt zeigt uns Gerd Krebber heute: Die Minoritenkirche und nebenan das Museum für Angewandte Kunst. 

Imagepolitur für die 13 ( Lokalzeit Bonn )


Die Zahl 13 hat ein akutes Imageproblem. Vielen Menschen macht sie sogar Angst. Zum Beispiel Freitag, der 13. - da schaudert’s vielen, die einen Hang zum Abergläubischen haben. Im kommenden Jahr begleitet uns die 13 ein ganzes Jahr lang. Grund zum Fürchten? Im Gegenteil: Grund zur Vorfreude. Es braucht nur eine kleine Imagepolitur. Denn die 13 hat es wirklich nötig.

Tschüss Shisha-Bar ( Lokalzeit Bonn )

Wasserpfeife rauchen - das ist nicht nur bei vielen Menschen mit orientalischen Wurzeln ein beliebtes Hobby, sondern inzwischen auch bei vielen Deutschen. In Bonn wurden in den vergangenen Jahren - wie überall in Nordrhein-Westfalen - immer mehr so genannte "Shisha-Cafés" eröffnet. Doch die müssen spätestens ab Mai 2013 schließen - und zwar alle. Ohne Ausnahme. Dann nämlich tritt das Nichtraucherschutzgesetz der rot-grünen Landesregierung in Kraft.

Rezension ~ Fatale Bilanz

Guten Morgen!!!
Und weil es so schön war gestern, kommt heute gleich noch eine weiter Rezension. Damit dabei die Abwechslung ein wenig hochgehalten wird, ist diese aber zu einem vollkommen anderen Romantypus, der mir auch ehrlich deutlich besser gefallen hat :D

Aber seht selbst:

Rezension ~ Fatale Bilanz

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Fatale Bilanz
Autor: Stefanie Ross
Broschiert: 344 Seiten
Verlag: Sutton Verlag
Ersterscheinung: 1. Juli 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 395400030X
ISBN-13: 978-3954000302
Genre: Krimi



Über den Autor

In Lübeck geboren und in Norddeutschland aufgewachsen, zog es die Stefanie Ross bereits während der Schulzeit nach Amerika. Später unternahm sie weitere ausgedehnte Reisen durch die USA, Kanada und Mexiko, sowie Skandinavien und Südeuropa. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Kiel folgten leitende Positionen bei Banken in Frankfurt und Hamburg. Trotz Job und Familie gibt sie im Juli 2012 ihr Debüt als Thriller-Autorin -gleichzeitig im Bereich Romantic Thrill und mit einem Hamburger Regionalkrimi.



Inhaltsangabe/Klappentext

Schüsse peitschen über den Hamburger Rödingsmarkt. Ein Scharfschütze nimmt den Bankmanager Joachim Kranz und die herbeieilende Polizei aufs Korn. Doch er verschwindet spurlos, ohne jemanden zu verletzen.
Sven Klein vom Wirtschaftsdezernat des Hamburger LKA übernimmt den Fall auf Geheiß des Polizeipräsidenten und stößt auf mehr Fragen als Antworten. Warum bleibt Kranz so merkwürdig unbeteiligt? Und warum leugnet er strikt, dass er oder die Bank Feinde haben könnten, obwohl jeder Befragte schon beim Namen Kranz mit den Augen rollt?
Als die Bank in Verdacht gerät, als Deckmantel für die Finanzierung von Al-Qaida zu dienen, wird Klein richtig neugierig. Da spielen die Dienstvorschriften keine so große Rolle mehr – bis die Ermittler selbst ins Fadenkreuz der Terroristen geraten …

Stefanie Ross war viele Jahre in leitender Stellung in der Hamburger Bankenwelt tätig. Im ersten Fall für Kommissar Sven Klein und den Wirtschaftsprüfer Dirk Richter präsentiert sie ein Ermittlerteam, das den Verbrechern mit den weißen Westen und Kragen auf unkonventionelle Weise zu Leibe rückt.

Rezension/Meinung

Nachdem mich der Anfang dieses Romans dann doch ein wenig durcheinander gebracht hatte, wer denn nun wirklich zur Polizei gehört und wer nicht und ich mich erstmal an die ganzen Charaktere gewöhnen musste, kann ich jetzt sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt so lange zu warten. Insgesamt sind es eigentlich auch nicht extrem viele Charaktere, die diesen Roman wirklich prägen, jedoch war ich am Anfang irgendwie ein wenig verwirrt.

Trotzdem muss ich sagen, dass es sich um einen ziemlich guten Krimi handelt, bei dem es mir vor allen Dingen gefällt, dass der ganze Fall weniger auf Morden, Leichen usw. beruht, sondern eher auf etwas unscheinbareren Dingen, die man zunächst erstmal erkennen muss. Allein den ganzen Ansatz mit der Wirtschaftskriminalität finde ich einfach richtig gut, da er einfach ein wenig heraus sticht aus den meisten Krimis und auf seine Art auch sehr interessant umgesetzt ist. Ich hätte nämlich ehrlich gesagt in diesem Themengebiet schon erwartet, dass der Roman für mich eventuell ziemlich langweilig werden könnte, da Wirtschaftliches ja doch nicht immer wirklich interessant ist und es da wirklich extrem darauf ankam, wie der Autor das Ganze aufbauen würde.

Zudem fand ich die Charaktere auch sehr sympathisch, obwohl man in einigen Punkten dann doch ein wenig oberflächlich geblieben ist, oder auch manche Kleinigkeit dann doch vielleicht ein kleines bisschen sehr schnell passiert ist. Gelungen war an ihnen jedoch auch, dass sie alle ihre kleinen Geheimnisse haben schienen, die mich rätseln lassen haben, dazu die Geschichte etwas spannender machten und vor allen Dingen auch den Charakteren noch ein bisschen mehr Tiefe gaben, auch wenn sie für mich manchmal echt sehr seltsam reagiert haben. Besonders auch Alex, die eigentlich als junge Mutter nicht so viele Risiken hätte eingehen sollen in meinen Augen, da mir das sehr abwegig scheint, dass man sich als Mutter in so extrem gefährliche Situationen begibt, mit dem Wissen, dass wenn etwas schief geht, mein Baby allein dasteht. Teilweise daher für mich nicht immer verständlich.

Trotzdem sind die vielen kleinen Rätsel um Intrigen, Korruption und teilweise auch Mord einfach richtig gut gelungen und treffen auch den Zeitgeist, da man sich ja doch oft fragt, was die in den oberen Schichten mancher Banken und Unternehmen eigentlich so treiben. Und auch die vermutete Beziehung zu einer terroristischen Gruppierung wie der Al-Qaida trifft den Zeitgeist, auch wenn in diesem Punkt vielleicht manches ein bisschen weit hergeholt war.

Ebenso, wie manche Dinge, die eher gegen Ende herauskommen, die ich dann auch etwas sehr abwegig fand, da es mir dann doch fast schon ein bisschen zu sehr in Richtung mancher Agentenfilme tendierte, als noch als Krimi dazustehen. Und auch, wenn vielleicht nicht alles vollkommen real vorstellbar ist, manches einfach etwas überzogen wirkte, passt es trotzdem irgendwie zusammen und es macht Spaß den Krimi zu lesen.

Für alle Krimifans, die auch gern mal etwas anderes als Morde haben wollen auf jeden Fall ein guter Krimi, der zwar gegen Ende vielleicht ein bisschen unrealistischer wird, aber einem ein sehr interessantes neues Ermittlerteam präsentiert, auf dessen weitere Fälle ich auf jeden Fall freuen würde.


Fazit

Freitag, 28. Dezember 2012

Ein außergewöhnliches Zuhause ( Lokalzeit OWL )




Wo heute ihr Sofa steht, stand früher der Altar. Silvana Kreyer und ihr Mann haben sich vor zwei Jahren eine Kirche in Langenberg im Kreis Gütersloh gekauft und umgebaut. Der Bau ist aus den 60er Jahren, der Glockenturm steht vor dem Haus. Das Ehepaar lebt gerne dort und hatte auch nicht lange gezögert, als der Pastor ihnen das Gebäude anbot. 

Verkäufer und Müllwerker sind im Stress ( Lokalzeit Ruhr )

Zwischen den Jahren haben viele Menschen frei, aber wer zum Beispiel heute in den Innenstädten unterwegs war, der sieht auch: die Verkäufer sind so beschäftigt wie selten. Und auch Bus- oder Bahnfahrer und die Mitarbeiter der Müllabfuhr müssen heute arbeiten. Für viele ist das der pure Horror, doch ist es gibt auch Menschen im Ruhrgebiet, die das Arbeiten zwischen den Feiertagen gar nicht so schlimm finden.

Hilfe für Pflegeeltern ( Lokalzeit Bergisches Land )

Die Remscheider Kinderschutzambulanz kümmert sich pro Jahr um mehr als 200 Opfer von Misshandlung, Vernachlässigung oder Gewalt. Ab Januar gibt es dort ein neues Angebot: Coaching für Pflege-Eltern. In der täglichen Arbeit stellten die Therapeuten nämlich fest, dass die Eltern oft Unterstützung brauchen bei Erziehungsproblemen im Alltag. 



Gertrud Goffart - ein Leben auf der Grenze ( Lokalzeit Aachen )


Wenn die 63-jährige Gertrud Goffart morgens aufwacht, dann ist sie in Belgien. Sobald sie aber auf die Straße geht, steht sie in Deutschland. Denn ihr Haus steht auf dem ehemaligen Monschauer Bahnhof – und der ist seit Ende des 1. Weltkrieges Teil des belgischen Staatsgebiets. Zum Leben auf der Grenze hat Gertrud Goffart so einige kuriose Geschichten zu erzählen. 



Zwei Kufen für Johanna ( Lokalzeit Bonn )

Schlittschuhlaufen - das ist für jeden Anfänger eine ziemlich rutschige Angelegenheit. Auf zwei Kufen auch noch einen Schläger zu halten und einer Scheibe hinterher zu jagen - nur was für echte "Cracks". So wie Johanna und Jannika aus Troisdorf. Gerade mal sechs Jahre alt sind die beiden Freundinnen. Und: Sie spielen Eishockey beim EHC Troisdorf Dynamite. Kein typischer Mädchensport! Aber die beiden Minis sind solche Energiebündel, da haben die Jungs nichts zu lachen.



 

Große Ehre für kleine Sternsinger ( Lokalzeit Köln )

Wenn es Anfang Januar bei Ihnen an der Tür klingelt, dann könnten das Sternsinger sein. 20.000 sind allein in Köln unterwegs und sammeln Spenden für Kinder in Not. Manche von ihnen dürfen sogar nach Rom reisen - die Erzdiözese Köln hat dieses Mal die Gemeinden St. Nikolaus und St. Bartholomäus ausgesucht. Drei ihrer Sternsinger dürfen jetzt die Heiligen Drei Könige spielen: Caspar, Melchior und Balthasar - diesmal sind das: Sven, Diego und Annalisa aus Köln-Sülz. 

Einsatz für Christian ( Lokalzeit Köln )



Eine Woche lang guckt Lokalzeit - Reporter Christian David hinter die Kulissen der Feuerwehr: 
Kaum hat Christian den "Belastungstest mit Atemschutzmaske" bestanden, ist er heute schon wieder im Einsatz: Und zwar ganz exklusiv, im "Heiligtum" der Kölner Berufsfeuerwehr: In der Leitstelle in Köln-Weidenpesch. 



Rezension ~ Die Nacht von Shyness

Huhu!!!

Da ja jetzt die Feiertage waren, kommt die Rezension ein wenig später, als sie eigentlich eingeplant wäre, aber ich hoffe, dass ihr trotzdem euren Spaß mit ihr habt, auch wenn dieses Buch bei mir nicht ganz so gut abgeschnitten hat.

 

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Die Nacht von Shyness
Autor: Leanne Hall 
Gebundene Ausgabe: 289 Seiten
Verlag: Aufbau Verlag
Ersterscheinung: 12. März 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3351041543
ISBN-13: 978-3351041540
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: The is Shyness
Genre: Jugenbuch/Fantasy


Über den Autor

Leanne Hall schrieb zunächst Kurzgeschichten, bevor sie sich längeren Romanen zuwandte. Die Autorin arbeitet halbtags als Buchhändlerin und ist spezialisiert auf Kinder- und Jugendliteratur. Leanne Hall kommt aus und lebt in Melbourne, Australien. Für ihr Buch »This is Shyness« erhielt sie den The Text Prize for Young Adult and Children’s Writing.


Inhaltsangabe/Klappentext

Es gibt Dinge, die kannst du nur im Dunkeln sagen.

»Wusstest du, dass die Sonne hier nicht aufgeht?« Sie lacht laut und herzhaft. Dann verebbt ihr Lachen. »Das ist dein Ernst, oder?« Ich nicke. »In ganz Shyness. Völlige Dunkelheit.« Sie stützt den Kopf auf. Ich sehe ihr an, dass sie überlegt, ob sie mir glauben soll. Ob ich spinne oder nicht. Ich weiß nicht, wie lange ich noch dasitzen kann, ohne sie zu berühren.

Am Stadtrand von Shyness, wo ewige Dunkelheit herrscht, trifft Wolfboy ein merkwürdiges Mädchen. Sein Name ist Wildgirl und es erklärt Wolfboy zum Fremdenführer für eine Nacht. Auf ihrer Tour durch Shyness kommen sie nicht nur den zuckerabhängigen Kidds in die Quere, sondern auch verrückten Affen, ewigen Träumern, Döner-verkaufenden Wahrsagerinnen, teuflischen Psychiatern und einer großen Liebe – denn eine Nacht ist lang genug, um zwei Leben zu verändern.

»Es ist originell. Es ist ausgefallen. Es saugt dich komplett auf. Die Nacht ist um, aber du weißt, dass die Geschichte weitergeht.« Good Reading


Rezension/Meinung

Das Cover von diesem Jugendbuch hat mich ja ehrlich irgendwie neugierig gemacht und es sieht auch ehrlich fantastisch aus, wenn die Häuserfronten im Dunklen leuchten, jedoch empfand ich es leider so, dass man sagen kann, super Verpackung, aber inhaltlich eher mau.

Irgendwie fand ich die Ideen teilweise zwar schon richtig gut, wie die unterschiedlichen Erzählperspektiven auch dadurch deutlich zu machen, dass bei ihr und ihm die Kapitelnummern einmal wirklich Ziffern waren und einmal ausgeschrieben, so dass man schon allein daran erkennen konnte, wer diesen Abschnitt jetzt genau erzählt. Aber damit war es dann auch schon bald vorbei mit den Dingen, die ich noch wirklich gut an dem Roman fand.

Die ganze seltsame Welt, die für diesen Roman aufgebaut wurde, wirkte auf mich von Beginn an extrem seltsam, da sie auch nie wirklich erklärt wurde und es dadurch irgendwie alles einfach nur komisch für mich war, da ein bisschen mehr Wissen dann doch immer nicht schadet. Außerdem habe ich auch die ganze Logik in dieser Welt nicht verstanden, was das mit diesen seltsamen Gruppierungen da zu tun haben sollte und auch die Namen, die Stadtteilen oder was auch immer Shyness etc. sein sollten, gegeben wurden, klangen alle einfach nur komisch für mich.

Abgesehen davon, dass ich diese zwar irgendwie skurrile Welt, einfach nur ungenügend erläutert fand, war auch die ganze zwischenmenschliche Beziehung zwischen den beiden Protagonisten komisch, ebenso, wie sie sich genannt haben, denn sowohl "Widgirl" als auch "Wolfboy" fand ich irgendwie grausig als Namen. Zudem werden in dem Umgang der beiden miteinander einige sehr ernste Themen aufgegriffen, wie Selbstmord, Drogenmissbrauch, Mobbing, Probleme in der Familie etc. aber alles so extrem oberflächlich, dass man sich fragt, warum es überhaupt erwähnt wurde. Ich fand es einfach extrem seltsam, was hier aus doch recht ernsten Themen gemacht wurde, besonders halt auch, da ich die Geschichte weniger skurril als einfach komisch fand. Mir fehlte einfach in allen Punkten viel zu viel, und die Handlung, die gebaut wurde, war auch eher unzureichend.

Allein, was die beiden scheinbar in einer Nacht alles erleben, passte nicht so wirklich zusammen. Es wirkte einfach unpassend viel, unpassend seltsam und dabei aber auch so, dass einem die Charaktere vollkommen fremd blieben, da sie so viel in so kurzer Zeit zu erledigen hatten, das einfach für mich nicht richtig zusammenpassen wollte.

Entweder habe ich das Buch wirklich nicht verstanden oder es ist einfach ziemlich komisch, aber das das etwas für Jugendliche sein soll, kann ich mir nur bedingt vorstellen, da es recht dünn und teilweise doch vom Sprachlichen diese Richtung trifft, aber inhaltlich passt das für mich nicht wirklich. Eindeutig nicht mein Buch!


Fazit

Pferdesteuer - es geht los!

Heyho!

Hier ist die Tash mal wieder! Ich unterhalte euch hier hin und wieder mit Tierbeiträgen :) Da dieses Feld ein sehr großes ist, werde ich mich aber hauptsächlich darauf beschränken, euch diverse Tierschutzorganisationen näher zu bringen. Auch aber möchte ich aktuelle Themen, welche Viele von euch Deutschen (dazu sollte ich erwähnen, dass ich Österreicherin bin) betreffen, aufgreifen.

Heute also ein sehr gegenwärtiges Thema in der deutschen Reiterwelt - die Pferdesteuer!

So weit ich das mitverfolgen konnte, stellt diese Steuer einen großen, deutschlandweiten Aufreger dar. Die Pferdesteuer zählt zu den kommunalen Aufwandsteuern und ist nicht mit der Reitabgabe gleichzusetzen, welche zweckgebunden erhoben wird, um Reitwege zu finanzieren.

Die Pferdesteuer soll helfen, die Bedingungen des Schutzschirms zu erfüllen, verschuldete Gemeinden nutzen solche Bagatellsteuern, um sich zu sanieren.

Vorreiter ist die hessische Gemeinde Bad Sooden-Allendorf, welche die Pferdesteuer ab dem 1. Jänner 2013 einheben wird. Damit müssen Pferdehalter ab Jänner EUR 200,00 pro Pferd berappen. Dies soll der Stadt ca. EUR 30.000,00 jährlich einbringen.

Begleitet werden diese Steuerbeschlüsse stets von Demonstrationen und Protesten.

In einem speziellen Fall ging es sogar so weit, dass zwei Pferde vor einem Tierheim in Eschwege ausgesetzt wurden. Begleitet von einem Brief in welchem der Besitzer der Tiere um Entschuldigung bittet, aber die Pferdesteuer nicht bezahlen könne. "Bitte passt gut auf meine Pferdchen auf" bittet der Briefaussteller.

Das hessische Kirchheim sowie die hessische Gemeinde Schlangebad haben beschlossen, die Pferdesteuer zum Jahresbeginn 2014 einzuführen.

Ich hoffe nur, dass nicht am Ende die Tiere der Sanierungen zum Opfer fallen und Weitere ausgesetzt werden oder sonstig zu Schaden kommen.



Den Erfindungsreichtum der Städte, Bagatelsteuern betreffend, zeigt sich in folgenden kuriosen Steuern (Quelle Hessische/Niedersächsische Allgemeine):

 
• Bettensteuer (auch Kulturförderabgabe oder Kulturtaxe genannt): Wird ab Januar unter anderem bei Hotel-Übernachtungen in Hamburg und Bremen fällig. Zahlen müssen nur Urlauber, keine Geschäftsreisenden.
 
• Bräunungssteuer: In Essen müssen Besitzer von Solarien mit 20 Euro pro Sonnenbank und Monat helfen, die Stadtkasse zu sanieren.
 
• Parkplatzgebühr für Lehrer: Soll es bald in Kassel auch auf Schulparkplätzen geben.
 
• Blaulichtsteuer: Hamburg plante 2010 eine Abgabe auf vermeintlich unnötige Polizeieinsätze – eingeführt wurde sie aber nicht.
 
• Vergnügungssteuer: Soll in Berlin die Zahl der Spielautomaten begrenzen. Unter diesem Namen findet sich oft auch die Sexsteuer: Bordelle und Prostituierte zahlen sie – unter anderem in Köln, Bonn und Bitburg.
 
• Luftsteuer: Wird in Fürth fällig, wenn Werbeschilder oder Zigarettenautomaten von Hauswänden auf den Gehweg ragen. (fst)
 
 
Vielleicht sollten wir unser Kopfkino starten und den Gemeinden Vorschläge zu Bagatellsteuer-Alternativen aufzeigen. Die Möglichkeiten sind ja scheinbar unbegrenzt ;)
 
Genießt den Tag!
 
 
 
Liebe Grüße,
 
Tash

Der Traum vom Auswandern - die USA, vom Tellerwäscher zum Millionär

Wenn ich mich mit Leuten unterhalte (Blog Zug Forum, Blog Zug Chat oder andere Foren...), ernte ich als Reaktion auf den Fakt, dass ich nun in den USA lebe, also ausgewandert bin, meistens ein "Oh, wie toll, ich will auch..." oder "Wow, das will ich ja auch mal..." oder ähnliche Reaktionen. Die Wenigstens sagen "Ach nee, hier in Deutschland geht's mir gut, hier will ich gar nicht weg."
Immer noch ist das Auswandern, ganz besonders in die USA, mit viel Romantik behaftet, dem Traum, vom Tellerwäscher zum Millionär zu werden, einfach ein viel besseres und tolleres und vor allem aufregenderes Leben als in Deutschland zu leben.
Die USA sind in den Augen vieler immer noch ein Traumland, der Traum vom Auswandern gross.




Ich bin nicht ganz freiwillig ausgewandert, wenn man so will. Zur Erklärung: mein Mann ist US Soldat und es war zwar klar, dass es irgendwann Mal in die USA gehen wird, aber das war irgendwie immer weit weg.
Nun zogen wir im Sommer 2012 endlich auf eine Base innerhalb Deutschlands, ein paar Wochen nach unserem Zusammenzug kam er Heim und meinte nur lapidar "Schatz, ich werde versetzt, es geht nach Colorado."
Ja, da stand ich nun und war mit einem lang aufgegebenen Kindheitstraum konfrontiert - als Kind hatte ich immer von den USA geschwärmt, als ich älter wurde, sah ich schnell ein, dass Auswandern wohl immer nur ein Traum bleiben würde, zu viele Probleme, Hindernisse und Schwierigkeiten bringt das Auswandern, gerade in die USA, mit sich.
Statt dessen wanderte ich nach England aus.
Ich war glücklich dort und wäre dort geblieben, hätte ich nicht meinen Mann kennengelernt, und da stand ich nun und sollte von jetzt auf gleich in die USA.




Das erklärt also, warum ich einen freudigen und optimistischen Blick habe, was das Auswandern angeht, aber eben auch einen kritischen und hinterfragenden, da ich eben nicht voller Optimismus an eine lang geplante, oder auch recht spontane, Idee herangehe, sondern quasi hineingeworfen wurde.

Jetzt wisst ihr, wie es mich in die USA verschlagen hat und in den kommenden Posts werde ich diverse Fragen zum Thema Auswandern und USA beantworten und einen kleinen Einblick in das Leben hier, die Unterschiede, Schwierigkeiten und Dinge, die man beachten sollte, falls man den Traum hat, auszuwandern etc.

Ich hoffe, die Reihe wird euch gefallen und ist zudem vielleicht für Einige ein Denkanstoss, bzw. eventuell gar kleine Warnung oder zumindest ein Vorausblick auf das, was einen so erwartet, denn ein Zuckerschlecken und super-einfach ist Auswandern nun mal nicht, wenn auch es die Erfüllung eines grossen Traums sein kann, aber es ist eben eine Sache, die überlegt und gut geplant werden will und es wollen diverse Aspekte bedacht werden.


Liebe Grüsse aus Colorado, USA, Alicja. 

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Vanessa Linde kocht Silvester-Fingerfood ( Lokalzeit Bergisches Land )





Wer kennt das nicht? Vollmundig zig Menschen zur Silvesterparty eingeladen, und dann ist nach Weihnachten plötzlich die Luft raus. Vor allem in der Küche... Für das Fiasko hat Daniel Kotthaus zum Glück ein paar Ideen parat: Fingerfood aus Blätterteig. Unkompliziert, aber überhaupt nicht langweilig. 


Reportagewoche von Christian David "Feuerwehr" ( Lokalzeit Köln )



Lokalzeit-Reporter Christian David hat die Feuerwache in Köln – Porz besucht. Dort nahm er an einer Belastungsübung auf der Atemschutz -Übungsstrecke der Berufsfeuerwehr Köln teil. 
10 Tage zuvor hatte er beim Feuerwehr–Betriebsarzt die medizinische Aufnahmeprüfung bestanden. 





Mittwoch, 26. Dezember 2012

Puppenmacherin ( Lokalzeit Geschichte )






Mit diesen Puppen kann man nicht spielen. Sollte man zumindest nicht. Denn eine ist 7000 Euro wert – eher Skulptur als Spielzeug. Das hat ihrer Schöpferin Hildegard G. Ruhm eingebracht. Nach Amerika, Russland usw. und ganz Europa exportiert die Duisburgerin ihre feinen Figuren. Viele Preise haben ihr die Porzellankinder eingebracht. Auch ihr jüngstes Werk, „Rapunzel“, mit dem nicht enden wollenden echten Blondzopf, wurde ausgezeichnet.



Dienstag, 25. Dezember 2012

Bäder en miniature ( Lokalzeit Geschichten )





Schon die alten Römer wussten das Leben zu feiern. Und wie sie badeten, das können Besucher der Römerthermen in Zülpich entdecken. Das Museum für Badekultur erzählt Geschichte und Anekdoten rund um die Körperreinigung aus mehreren tausend Jahren. Etwa ein Jahrhundert umfasst die aktuelle Ausstellung mit Puppenstubenbädern. Die sind nicht einfach Spielzeug, sondern vielmehr ein Spiegel ihrer Zeit.

Montag, 24. Dezember 2012

Ein Frohes Fest ( von Lokalino )

Das Wünsche ich Euch allen und lasst Euch reichlich beschänken.

Euer 
Lokalino

und danke lieber Bernd für diese tolle Geschichte 

Der Weihnachtsstreik

Hallo zusammen,

eure allseits beliebte Lokalino hat mich (Bernd B. Badura) gebeten doch mal eine Weihnachtsgeschichte für euch zu schreiben und das ist nun das Ergebnis, viel Spaß beim Lesen:

Seitdem die Firma das Weihnachtsgeschäft übernommen hatte, hatte sich das Einkommen verdreißigfacht. Das den Menschen aber auch immer klargemacht werden mußte, wie man einträglich wirtschaftet. Ein wunderschönes Gefühl aus der Liebe klingende und bare Münze zu erwirtschaften. „Sollen sie doch für ihre Gefühle zahlen!“, dachte Ebenezer bei sich, „Gefühle sind eh überbewerteter Humbug, das was zählt muß zählbar sein!“ Nun funktionierte alles wunderbar. Der im äußerst akkuraten, maßgeschneiderten grauen Anzug gekleideter Ebenezer Heep lehnte sich genüßlich einen teuren Kubaner paffend zurück. Feist grinsend kontrollierte er mit geübten Griff den Sitz seiner tadellos gebundenen Krawatte. Er konnte sehr zufrieden mit sich sein, die Stellschrauben waren schon in der richtigen Reihenfolge, das Getriebe funktionierte wie geschmiert. Natürlich konnte man immer ein wenig nachbessern. Laßt die Angestellten doch ruhig murren, dachte er bei sich. Sie werden schon nicht streiken, damit hatten sie schon die letzten Jahre gedroht. Laut auflachen nahm er noch einen dicken Zug und entließ ihn mit einem mehr als nur zufriedenen Grinsen in die schon vor Qualm stehende Umgebungsluft. Soll der Weihnachtsmann ruhig noch ein wenig warten, bevor er seine Beschwerden vorträgt. Es war schließlich gnädig genug von Ebenezer sich seine Klagen überhaupt anzuhören. Nein, von Leistungsoptimierung und Gewinnmaximierung hatte dieser rote Pausbäckchengrinser nun wirklich keine Ahnung. Dazu brauchte es schon die Firma, mit so einem kompetenten Kopf wie Ebenezer Heep, der stets die Übersicht wahrte. Hier ging nun alles seinen korrekten und einträglichen Gang und so müsse auch der Weihnachtsmann lernen sich zu fügen.
Herrein!“, rief Ebenezer nach einer Weile, während er dabei nochmals genußvoll in Weihnachtszahlen und Statistiken schwelgte.
***

Wütend trat der Weihnachtsmann ein. Noch war er alleine, doch bald würde er sich durch das Weihnachtswunder verdoppeln, vervierfachen und weiter vervielfältigen, bis es genug gab um ein schönes Weihnachten zu gewährleisten.
Herr Heep, so geht das nicht weiter!“
Bitte?“, Ebenezer schaute entgeistert über seinen dicken Brillenrand den Weihnachtsmann an, „Das Weihnachtsgeschäft läuft jedes Jahr besser! Hier sehen sie: Die Zahlen sind phänomenal seitdem die Firma das Geschäft übernommen hat! Natürlich man kann sie noch verbessern! Aber dazu müßten sie sich schon an die neuen Vorgaben halten!“
Eben das ist ihr Problem! Sie verstehen Weihnachten nur als Geschäft! Alles sind nur Bilanzen, das Persönliche geht total verloren! Ich durfte mich letztes Jahr schon nur noch zwei Minuten und zwanzig Sekunden um jedes Kind kümmern, und jetzt soll die Zeit sogar noch auf eine Minute und dreißig herabgesetzt werden! Und dann darf ich mich auch nicht mehr in soviel Personal verwandeln. Wie soll ich mich denn da individuell und vernünftig um jedermann kümmern?“
Ach, sie werden das schon machen! Hauptsache die Erträge stimmen!“
Sie immer mit ihren Erträgen! Weihnachten ist viel mehr als nur Zahlen und Fakten!“
Mehr als Zahlen und Fakten? Es gibt nichts anderes als Zahlen und Fakten, alles andere ist nichts als Humbug! Und wer sind denn schon wieder sie?“ Ebenezer starrte auf die kleine, gedrungen wirkende Person, die gerade den Raum betreten hatte.
Ich?“, meinte die Person kleinlaut, „Francis Church der Name, ich kümmere mich seit meinem Tod darum, daß die Glocke mit den Herzenswünschen immer schön klingelt, damit auch weiterhin genug von ihnen in Erfüllung gehen! Sie wissen ja wie wichtig das ist!“
Papperlapapp, noch so ein ungreifbarer Humbug! Ich werde dafür sorgen, daß sie bald wegrationiert werden, aber erst einmal muß ich mich ums Weihnachtsgeschäft kümmern!“
Francis Church sah dies natürlich ganz anders, Widerspruch aber wagte er nicht, würde er sich doch nur tiefer in das Gedächtnis von Ebenezer Heep eingraben, er nickte nur und verließ schweigend das Büro.
Doch dem Weihnachtsmann platzte endgültig der Kragen: „Sie dummer verstockter Kerl, sie begreifen gar nichts. Selbst der Geist der Weihnacht ist ihnen fremd! Wissen sie was, sie Unmensch? Ich rufe hiermit einen weihnachtlichen Generalstreik aus!“
Wie? Sie wollen streiken?“, erhitzte sich Ebenezers Gemüt. Mit scharfen, deutlichen Ton gab er zu verstehen: „Das können sie nicht tun! Sie sind das personifizierte Weihnachten! Sie können nicht streiken! Außerdem sind sie im öffentlichen Dienst! Zumal: Wenn sie streiken glaubt bald niemand mehr an sie und dann werden sie einfach so verschwinden, als hätte es sie nie gegeben! Sind sie wahnsinnig und lebensmüde? Wie können sie da an Streik denken?“
Lieber verschwinde ich im Nichts, als weiter für die falschen Werte zu stehen!“, erwiderte ein zornentbrannter Weihnachtsmann, drehte sich hastig um und stiefelte, die Tür heftig hinter sich zuknallen lassend, aus dem Büro des sprachlosen Ebenezer. Auch Francis Church war sprachlos. Eine Welt ohne Weihnachtsmann? Was wäre das bloß für eine Welt?

***

Noch war der Weihnachtsmann alleine und keiner nahm so recht Notiz von seinem Streik, doch dann nahm das Weihnachtswunder seinen Gang und aus ihm wurden erst zwei, dann vier, bald waren es acht und es wurden immer mehr. Dieses Jahr waren sie nicht im geheimen und verborgenen mit Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt, sondern gingen zornig am Nordpol auf und ab, während sie groß-plakatierte Schilder trugen, auf denen sie von ihrem Streik kundtaten. Bald bemerkten die Überwachungssatelliten die stetig wachsende Masse an Weihnachtsmänner. So, daß bald auch die Presse von diesem Phänomen Notiz nahm und vom roten Massenauflauf am Nordpol berichtete.

***

Belustigt las Frank den großangelegten Artikel über die streikenden Weihnachtsmänner bei seiner täglichen Zeitungslektüre, als er plötzlich die Stimme seiner Tochter aus dem Hintergrund vernahm.
Jetzt nicht!“, meinte er kurz angebunden, um sich weiter seiner Zeitung zu widmen. Doch seine Tochter störte sich nicht an seinem Protest. Die blondgelockte Sechsjährige zog die Zeitung runter und schaute ihn mit verzweifelten, riesengroßen Augen an.
Was ist denn?“, seuftzte Frank sich in sein Schicksal ergebend.
Papa, Papa! Die sagen alle den Weihnachtsmann gibt es nicht!“
Wer sagt das?“
Na alle! Alle aus meiner Klasse sagen das! Das stimmt doch nicht Papa, oder? Den Weihnachtsmann gibt es doch, oder nicht? Ich meine: Wer bringt denn sonst die Geschenke? Papa? Den Weihnachtsmann muß es einfach geben. Sag, daß sie lügen, sag daß sie alle lügen!“
Frank schaute in das verzweifelte Gesicht seiner Tochter, dann warf er einen Blick auf den Artikel, der mit einem Male gar nicht mehr so lustig war. Wieder sah er in das Gesicht seiner Tochter, die inzwischen den Tränen nahe war. Er sah die Verzweiflung, spürte ihren Herzenswunsch und plötzlich – mit einem Male – wußte Frank was zu tun war. Es war, als ob eine Glocke in seinem Innersten geläutet hätte, die ihm gesagt hätte, daß er ihr diesen Wunsch erfüllen müßte. Ernst schaute er seine Tochter an, dann meinte er: „Natürlich gibt es einen Weihnachtsmann! Virgina, du brauchst nicht zu weinen!“
Bist du dir auch ganz sicher Papa?“
Aber ja“, meinte er beruhigend, „habe ich dich schon einmal angelogen? Und nun geh zu Mama und back mit ihr die leckeren Weihnachtsplätzchen, sie freut sich schon das ganze Jahr darauf mit dir Weihnachtsbäckerei zu spielen!“
Seine Tochter blieb zwar ein wenig skeptisch, gehorchte aber ihren Vater und backte mit ihrer Mutter diese köstlichen Weihnachtsplätzchen.

***

Oh Mama, oh Mama!“, flüsterte Virgina, als sie vom Schlüsselloch aufsah, „Da war etwas Rotes, das an der Tür vorbeigehuscht ist! Ich glaube, ich habe den Weihnachtsmann gesehen!“
Schhht!“ Mit einem an den Lippen gepreßten Zeigefinger deutete sie ihrer Tochter ruhig zu sein.
Virgina nickte verstehend, dann spähte sie wieder durch das Schlüsselloch und sah wie die rote Gestalt im weihnachtlich eingerichteten Zimmer die extra dort drapierten Kekse mampfte und sich die heiße Milch mit Honig gönnte. Dann verließ sie das Zimmer durch die Hintertür.
Oh Mama, oh Mama, er ist weg! Aber ich hab ihn gesehen, ich hab den Weihnachtsmann gesehen!“ Mit begeisterten Augen strahlte Virgina ihre Mutter an.
Sehr schön Virgina, nun laß uns noch auf Papa warten, dann können wir das Weihnachtsfest offiziell einläuten.“
Ist gut Mama, ist gut! Wo ist Papa überhaupt?“
Ich weiß nicht, er müßte aber bald kommen!“
Kaum hatte die Mutter dies gesagt, da kam der Vater auch schon zur Vordertür hinein und versteckte geschickt ein rotes, stoffernes Etwas hinter seinem Rücken.
Hallo ihr Lieben! Da bin ich!“ Er schaute seine Frau, die ihn vielsagend anlächelte, verschwörerisch an: „Tut mir leid Schatz, der ganze Schnee ich konnte nicht eher kommen!“
Dann nahm er sie in den Arm während er das Stück Stoff mit einem gezielten Wurf in einer Ecke verschwinden ließ.
Wollen wir?“, fragte er seine Frau, die lächelnd nickte und während die anderen im Zimmer verschwanden, viel sein Auge auf einen Zeitungsartikel, den dereinst ein Francis Church auf die Frage eines kleinen Mädchens geschrieben hatte, ob es den Weihnachtsmann gibt. Uns seine Antwort war so schön, daß sie nun jedes Jahr in der Zeitung erschien: „... Ja Virgina, es gibt einen Weihnachtsmann ...“

Frohe Weihnachten allerseits, euer,

Sonntag, 23. Dezember 2012

Blogvorstellung am Sonntag ☒ 8 ( von Lokalino )

So heute ist wieder Sonntag und ich stelle mal wieder einen Blog vor, diesmal ist der liebe Jaro drann und da er so viel verschiedenes schreibt was ich klasse finde, habe ich mir doch mal gedacht, dass er sich mal selbst vorstellt, und habe Ihn gefragt ob er dies mal macht.
Der liebe Jaro war sogar begeistert davon und stellt sich nun heute vor.

mein name ist jaro gruber, bin 43 jahre alt, vom beruf softwareentwickler und blogge seit 2008. so wie im internet oft üblich, schreibe ich fast alles in KLEINBUCHSTABEN und zusätzlich auf englisch, da nach deutschland die meisten leser meines blogs aus den usa, rußland, kanada, großbritannien, holland, österreich + indien kommen.
meine bloggerei hat im herbst 2008 als ein trading-tagebuch begonnen, um einerseits für mich selbst eine erfolgsstatistik und reflektionsmöglichkeit zu haben und andererseits um mit anderen traderkumpels über die finanzmärkte und das trading zu philosophieren. mit der zeit habe ich erkannt, daß dies nicht nur für die leser zu langweilig wäre, sondern es auch mein trading nicht wirklich verbessern konnte, so daß ich später eher über die langfristigen investitionen und trends auf den finanzmärkten wie z.b. gold + silber + rohstoffe + regenerative energie geschrieben habe.

durch die fast ununterbrochene beschäftigung mit börse, finanzen und den märkten (man könnte es auch besessenheit nennen ;-), habe ich recht schnell erkannt, wie ungerecht und zerstörerisch unser heutiges durch niX gedecktes papiergeldsystem ist. wie viele kriege, wieviel bürokratie und wettbewerb- wohlstand- und naturzerstörende subventionen (atomenergie, banken, palmölplantagen in den tropen, fischerei, abwrackprämien, …) allein ‚dank‘ unserem ach so tollem papiergeld möglich sind. oder glaubt jemand ernsthaft, daß wenn wir unser geld zuerst verdienen, damit wirtschaften und erst danach die kapitalüberschüsse in irgendetwas ‚sinnvolles‘ investieren könnten, daß wir in einem solchen szenario tatsächlich unsere ersparnisse der bundeswehr dafür geben würden, damit sie unschuldige menschen, die uns weder bedroht noch uns sonstwie geschadet haben, irgendwo im afghanischem hindukusch umbringt? wohl eher nicht, stimmt‘s?

jaaaaaa, durch diese erkenntnisse ist mein blog zum gesellschaftspolitischen instrument des menscheitswachrüttlens geworden: ich schreibe viel über aktionen wie demos für frieden + demokratie, die OccupyWallStreet bewegung, flucht vom papier€uro in sachwerte wie gold + silber + immobilien + aktien, über alternative gesellschaftsmodelle und ähnliches. da meine themen i.d.r. sehr ernst sind, probiere ich alles auf eine lustige art und weise zu schreiben und den blog mit vielen cartoons, youtube-videos, urlaubsberichten und fotos aufzulockern :-).

auf der rechten blogleiste habe ich ein archiv und eine ‚highlights‘ liste stehen, hier vielleicht eine kleine leseprobe: Я Ξ √ Ω L U T ↑ ☼ N ♥ (link: http://jarogruber.blogspot.de/2011/10/united.html)

last but not least, mein MOTTO: leben und leben lassen

also meine lieben, ich hoffe, wir sehen uns bald auf www.jarogruber.blogspot.com

leben und leben lassen:-)   

Einen schönen 4. Advent ( von Lokalino )




Hallo Ihr Lieben
 Ich wünsche Euch einen tollen 4. Advent.

Euer 
Lokalino

Samstag, 22. Dezember 2012

Weihnachtslesung im Café Stilbruch (Gladbeck)


 Traditionsgemäß verwandelt sich die Kleinkunstbühne im Gladbecker Café Stilbruch am 2. Weihnachtstag zur offenen Lesebühne. Das heißt: Autoren, Autoren, Autoren! Für Literaturfreunde gibt ergo viel zu entdecken.

Zugesagt haben Dagmar Schenda, Klaus Märkert, Christiane Rühmann, Peter Scholz, Bettina Lohaus, Philipp Studer, Karin Schweitzer, Doris Möller, Anja Rosok, Ulli Engelbrecht, Lars Albrecht, Bernd Badura und Harry Michael Liedtke, weiterhin ist mit spontanen Gaststarauftritten zu rechnen. Wer einen guten Text im Gepäck hat, dem wird der Platz vor dem Mikro nicht verwehrt.

Thematisch geht es natürlich um Weihnachten: Weihnachtsvampire, Weihnachtsmorde, Weihnachtsliebe, Weihnachtsroboter, Weihnachtskobolde, Weihnachtsautorennen, Weihnachtsraumstationen, Weihnachtsirgendwas ...

Das X-Mas-Autorenhappening bei Snacks und Drinks beginnt am Mittwoch, den 26.12. bereits um 16:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Pflege auf Öcher Platt ( Lokalzeit Aachen )


Marion Quotbach arbeitet im sozialen Dienst der Caritas Seniorenheime in Aachen. Ihre wichtigste Qualifikation dabei: Sie spricht Oecher Platt. Denn gerade im Alter, wenn die Demenz die Erinnerung frisst, bleibt oft nur das, was am tiefsten gespeichert ist: die Sprache der Kindheit und das ist oft das Plattdeutsche. Die Lokalzeit begleiten Marion Quotbach bei ihrer Weihnachtsfeier auf Öcher Platt, bei einer Öcher-Platt-Gymnastikrunde und auch, wie sie Pflegepersonal in der "Regionalsprache" schult. Denn manchmal reichen nur ein paar Schlüsselsätze auf Platt, um die Kommunikation in Gang zu bringen. 


Letzte Fahrt - mobiler Lebensmittelhändler hört nach 48 Jahren auf ( Lokalzeit Köln )



Wenn er mit seinem Frische-Mobil in Marienheide um die Ecke bog, haben sich seine Kunden immer gefreut. Willi Ommerborns Lebensmittelwagen ist eine Institution in der Gemeinde.Wer in Außenortschaften wohnt und nicht so oft Geschäfte ansteuern kann, war Stammkunde bei Willi Ommerborn. 48 Jahre hat er die Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Doch die Marienheider müssen sich nach einer Alternative umschauen, denn das Frische-Mobil hat heute seine letzte Runde gedreht. 




Gerd Krebber unterwegs - So schön war es einst ... ( Lokalzeit Köln )



Gerd Krebber unterwegs in der Altstadt. Von den ehemals stolzen Häusern sind wegen des Krieges nur noch wenige erhalten; die sind dann abersehr schön restauriert. Das gibt einen kleinen Einblick in die prunkvolle Epoche der Gaffelgründung. Die selbstbewussten Bürger schlossen sich zusammen. In den schmalen Gassen der Altstadt erinnern die Namen noch an die Zeit von Handel und Wohlstand. 



Freitag, 21. Dezember 2012

Tatort Dortmund sorgt für gemischte Gefühle ( Lokalzeit Dortmund )

Die Einen sagen so, die anderen so.: "Kommissar Faber, das ist doch der Bekloppte, der im Dortmunder Tatort ermittelt", sagen beide Fraktionen. Nur: Die Einen mögen ihn, die Anderen nicht. Fest steht, dass der Dortmund-Tatort seit seiner Vor-Premiere im Fußballstadion für große Aufregung sorgte. Ein Beamter, der kalte Ravioli futtert und mit dem Baseballschläger zu Testzwecken Autos zertrümmert, gehört eigentlich in die geschlossene Psychiatrie und nicht in ein Polizeipräsidium, so die gängige Meinung in einschlägigen Kreisen der Polizei. Andererseits: Können Quoten lügen? Beide Folgen hatten fast 9 Millionen Zuschauer. Irgendwas muss also doch dran sein... 


Weihnachtsessen auf Probe ( Lokalzeit Ruhr )








Was kommt bei den Menschen im Revier auf den Festtisch? Traditionelle Weihnachtsgans oder schlichter Kartoffelsalat? Heute sind wir bei Francesco aus Essen. Der Deutsch-Italiener kocht sein Weihnachtsessen auf Probe, weil er seine Mama überraschen will. Die wünscht sich nämlich jedes Jahr von ihm Kalbsrouladen, und das seit 12 Jahren! Doch diesmal will er sein Traditionsgericht etwas abändern.


"All I Want For Christmas" by Mariah Carey: Video aus Wuppertal ( Lokalzeit Bergisches Land )




Jeannine ist Abiturientin und hat eine große Leidenschaft: Musik. Sie singt Songs neu ein - und zu Weihnachten hat sie mit ihren Freunden den Dauerbrenner "Last Christmas" in Elberfeld eingespielt. Tausende Klicks hat sie jetzt schon sicher... 




                                          Hier auch das Video von Ihr:




"Professor Beat": ECHO-Gewinner Jonas Burgwinkel aus Aachen ( Lokalzeit Aachen )



Er nennt sich "Professor Beat“, kommt aus Aachen und heißt im wahren Leben Jonas Burgwinkel. Er ist erst 31 Jahre alt, hat aber schon den Musikpreis "ECHO" gewonnen und arbeitet als Professor für Schlagzeug an der Musikhochschule Köln. Wir begeben uns auf seine Spuren in der Heimat, sprechen mit seinem Vater, der ihm die ersten Trommeln gekauft hat, seinem Musiklehrer an der Viktoriaschule und lassen ihn uns dort seine Künste zeigen, wo er seine ersten großen Auftritte hatte: Im Aachener Jakobshof. 

30 Jahre "Grüne Damen " ( Lokalzeit Aachen )

Frau Krüger-Kreuz kennt das Uniklinikum von Beginn an. Seit fast 30 Jahren arbeitet sie dort ehrenamtlich als sogenannte "grüne Dame". Ehrenamtlich schaut sie auf ihrer Station nach dem Rechten und kümmert sich um die Patienten. Dabei ist ihre Hilfe ganz praktisch, schließlich ist sie keine Seelsorgerin. Aber aus der Zeitung vorlesen, kleinere Besorgungen machen oder einfach nur Zuhören ist trotzdem Balsam auf die Seele. 





Donnerstag, 20. Dezember 2012

Zahme Schafe ( Lokalzeit Südwestfalen )



Sie gehen Gassi durchs Dorf, geben auf Kommando Pfötchen und lieben es Auto zu fahren. Die beiden Ka- merunschafe von Janna Hoffmann aus Heesfeld folgen ihrer Besitzerin auf Schritt und Tritt. Man könnte mei- nen, sie seien Hunde. Nur, dass sie blöken statt bellen. 



Behinderte als Internet-Experten ( Lokalzeit Südwestfalen )





Die Uni Siegen bringt in einem Projekt Menschen mit geistiger Behinderung und angehende Informatiker und Ingenieure zusammen. Die Studierenden lassen von den behinderten Experten testet, wo und wie sie ihre Produkte vereinfachen können. 



Geschenke für Vierbeiner ( Lokalzeit Ruhr )

Ob Weihnachtsmäntelchen, Strasshalsband oder Spielzeug - es gibt viele Hundehalter, die ihren geliebten Vierbeinern Geschenke zu Weihnachten machen. Einige greifen sogar richtig tief ins Portemonnaie, der Preis spielt keine Rolle. In einem Essener Hundeladen herrscht jetzt zur Vorweihnachtszeit richtig Stress.


Dienstmails über Weihnachten? ( Lokalzeit Bergisches Land )

Immer erreichbar für den Job, den Chef? Oder bleibt das Mail-Fach über die Feiertage geschlossen? Wie halten es die bergischen Arbeitnehmer? Und was erwarten die Firmen? Viele Fragen und Antworten in der Lokalzeit. 




Immer mehr Bettler ( Lokalzeit Düsseldorf )



Einige von ihnen knien auf der Straße, andere bitten auf Schildern um Hilfe. Auf Düsseldorfs Straßen scheint es immer mehr Bettler zu geben – gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. Viele Passanten wissen nicht, wie sie reagieren sollen: Sollen sie helfen? Wenn ja wem? Und mit wie viel Geld? Die Lokalzeit spricht mit einem Philosophen über den richtigen Umgang mit Bettlern. 





Diabeteswarnhund für kranke Laura ( Lokalzeit Aachen )



Die kleine Laura (8) aus Düren hat Trisomie 21 und ist durch einen Schlaganfall außerdem zusätzlich seit ihrer Geburt stark behindert. Nun hat sie noch eine Diabeteserkrankung dazu bekommen. Ihre Familie muss auch nachts alle 2 Stunden aufstehen und den Blutzucker der Kleinen messen. Ein Diabeteswarnhund, der darauf trainiert ist, alle zwei Stunden nach einer Person zu schnüffeln und bei einer Unterzuckerung Alarm zu schlagen, würde das Familienleben stark entlasten, ist mit 10.000 Euro aber zu teuer. In Düren ist eine große Hilfsaktion angelaufen, 
 um der Familie einen solchen Hund doch zu ermöglichen. Die Lokalzeit trifft die Familie und auch die Hundetrainerin eines solchen Diabeteswarnhundes.