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Mittwoch, 15. Januar 2014

Evolution Handy

Medien. Ein Schlagwort, unter dem sich jeder etwas vorstellen kann. In dem Fach pädagogische Psychologie haben wir dieses Thema vor kurzer Zeit behandelt. Dazu gab es eine Tabelle, in der wir eintragen konnten, wie lange wir verschiedene Medien am Tag nutzen. Das Handy war bei allen ziemlich weit auf. Wer hat heutzutage denn kein Handy? Selbst wenn man kein Smartphone besitzt, irgendeine Art des Handys besitzt wohl jeder. Und vor allem jene Smartphones sind gerade ganz hoch im Trend.


Die verschiedensten Smartphones sind angesagt. Apple war zwar der erste Hersteller eines Smartphones, aber die anderen Firmen kleben ihnen an den Fersen. Die meisten Leute die ich kenne besitzen ein iPhone oder ein Samsung Galaxy Handy. Natürlich gibt es auch andere Marken, aber diese sind wohl die verbreitetsten. Auf dem Bild oben seht ihr die "Evolution meiner Handys". Eines fehlt: Das Samsung Galaxy S1, mit dem ich dieses Foto geschossen habe. Ich habe nicht vor Rezensionen für diese Marken zu schreiben. Nein viel mehr möchte ich etwas über Smartphones fachsimpeln.
Habt ihr euch mal überlegt, wie viele Menschen in der heutigen Zeit abhängig oder sogar richtig süchtig nach ihrem Smartphones sind?
Ich schätze etwa die Hälfte der Bevölkerung zwischen 16 und 25. Wenn es keine richtige Sucht ist, dann ist es eine komische Art der Abhängigkeit, denn: Es gibt für alles eine App. Mein Handy kann vieles: Es spuckt mir die nächsten Bahnen aus, mit denen ich heimfahren kann, so muss ich keinen Fahrplan mehr lesen. Es hat eine integrierte Taschenlampe, ich kann darauf meine Mails checken, Vokabeln nachschlagen, mir jede Frage von Google beantworten lassen, Wecker stellen, Erinnerungen einrichten, Zeitungen und Bücher lesen, Videos und Bilder anschauen und machen, Musik hören, Karten lesen, sogar bloggen kann ich damit. Es ist fast verrückt, wie viele Geräte ein Smartphone ersetzen kann. Kein Wunder, dass wir den ganzen Tag davor hängen oder? Ich gebe zu: Ich verbringe auch viel Zeit mit dem Handy. Wenn das Internet mal nicht funktioniert und ich gerade irgendetwas nachschauen will, dann stresst mich das regelrecht und ein Wörterbuch benutze ich auch schon lange nicht mehr. Es ist nicht nur schlecht, dass das Handy so viele Geräte ersetzt. Man braucht nicht mehr so viele Dinge mit sich herum zutragen und kann mit einigen wenigen Klicks alle möglichen Antworten bekommen.
Allerdings sollten wir etwas lernen, finde ich. Wir sollten lernen, das Handy nur zu unsrem Vorteil zu nutzen. Denn diese Multifunktionalität hat auch seine Schattenseiten. Ich bin der festen Meinung, dass das Smartphone uns weniger kommunikativ macht. Ich erinnere mich an eine Szene, die mir vor kurzer Zeit passiert ist: Ich war auf Studienfahrt in Prag - also im Ausland, wo das Internet nicht mehr dem üblichen Handyvertrag unterliegt. Es dauerte keine fünf Minuten, nachdem der Bus vor unsrem Hotel hielt, da entdeckte jemand: Das Hotel hat ein freies Wlan-Netz. Und damit herrschte eine Grabesstille auf dem Vorplatz. Alle saßen auf ihren Koffern, das Smartphone in der Handy. Dieses mal gehörte ich nicht dazu, denn ich lies mein iPhone schön daheim, damit es nicht geklaut wurde und ich fühle mich fast ausgeschlossen, da ich der einzige Mensch war, der sich noch unterhalten wollte.


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