Montag, 17. Februar 2014

Blaue Haare und ihre Tücken

 Was man mit blauen Haaren alles NICHT tun sollte …
Ja, das Leben mit blauen Haaren kann manchmal anstrengend sein. Nicht nur das man alle 2 Wochen nachfärben muss, nein gerade die kleinen Dinge im Alltag sind manchmal ziemlich schwierig. Viele von diesen Dingen hätte ich gerne gewusst, bevor ich sie getan hätte.

1. Laufe niemals in einem weißen Kleid durch den Regen

Eigentlich sollte sich das von selbst erklären, aber leider sieht man die Welt mit meinen Augen nicht so logisch. Es regnete und statt mich unterzustellen musste ich unbedingt im Regen tanzen – das Kleid hab ich bis heute nicht sauber bekommen.

 2. Wenn ein Polizist dich anhält und fragt: „Haben Sie etwas getrunken?“, sag nie: „Nein, wir sind Dauerblau.“




Ja, ja. Die Polizei unser Freund und Helfer. Bei dieser Geschichte war ich nur Beifahrer, allerdings fand mein Freund es gar nicht witzig das ich den guten Mann derartig über den Mund fahren muss. Zum Glück hatte nur ich etwas getrunken – der Polizist schien darüber allerdings nicht verwundert zu sein.

3. Geh niemals mit nassen Haaren ins Bett.

Warum? Weil dein Kissen, deine Haut und einfach alles was mit deinen Haaren in Berührung gekommen ist, danach blau ist. Interessant ist auch, dass sich die Haarfarbe aus den Haaren schneller auszuwaschen scheint, als aus Textilien. Auch blöd:
Schlaf niemals mit nassen Haaren auf dem Sofa ein und lass deinen Hund sich neben dich kuscheln …
… denn das Ergebnis daraus ist ein plötzlich erblauter Hund und ein Kissen das du wegwerfen musst … Wie auch immer ich es geschafft habe mit frisch gewaschenen Haaren einzuschlafen ….

4. Lass seinen Pony beim Joggen nie ins Gesicht hängen…

Macht man Sport, schwitzt man. Werden die Haare feucht färben sie ab. Eigentlich eine ganz logische Sache, leider bin ich wie immer erst schlauer gewesen nachdem ich morgens mit blauem Gesicht vor dem Spiegel stand und mich eine halbe Stunde verspätete – in dem versuch es wieder von meiner Haut zu bekommen. Beim Sport heißt es also: Haar nach hinten.

5. Gehe Bierduschen aus dem Weg

Wer wie ich gerne auf Konzerte geht kennt das: Man wird mit Bier übergossen – an und für sich eine schöne Abkühlung, bei bunten Haaren kann das allerdings unschöne Folgen haben. Auch hier mache ich meine Haare lieber nach hinten – oder stelle mich nicht vor die Bühne.

6. Lass dich nicht Schlumpfine nennen …

Wessen Haupt in blau erstrahlt, muss damit zurechtkommen, dass die Umwelt darauf reagiert. An und für sich ist auch das kein Problem, allerdings komme ich so gar nicht damit zurecht, wenn mich jemand „Schlumpfine“ nennt. Schlumpfine hatte blondes Haar, kein blaues. Ihre Haut war blau, nicht ihr Haar. Also darf mich auch niemand so nennen, denn die Fakten sind einfach verdreht.

7. Versuche nicht während eines Hansa-Spieles eine Freundin vom Bahnhof abzuholen


Für diesen Punkt muss ich etwas ausholen. Es ist Samstag – Hansa spielt heute ein Heimspiel. Ich gehe nicht hin, denn ich bekomme Besuch aus dem schönen Hamburg. Fröhlich hüpfe ich also zum Hauptbahnhof und will mich durch die Menge an einsatzbereiten Polizisten schieben, da werde ich kurz vorm Ziel doch glatt festgehalten. Begründung – ich habe blaue Haare, muss also Hansa-Fan sein, noch dazu ein ganz radikaler – das nimmt mir das Recht meine Freundin vom Bahngleis abzuholen. Ja, MAN HAT ES SCHWER ALS BLAUHAARIGE.

Kommentare:

  1. Also ich habe diese Probleme nur mit frisch gefärbten Haare, und alle zwei Wochen nachfärben müssen mein Mann und ich auch nicht. Wir haben einen schwarzen Hund, dunkle Bettwäsche und auch keine weißen Kleider ;) Man arrangiert sich irgendwann mit den bunten Haaren. Aber Probleme die Farbe aus Textilien zu bekommen haben wir auch. =) Ich leide also mit dir^^

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  2. Das letzte Problem ist einfach das beste! :D ich feiere diese Liste ;D

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