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Montag, 17. März 2014

Türkische Hochzeit ( Lokalzeit Aachen )




Für sie ist es der bisher größte Tag ihres Lebens: Emrah und Sebnem Soysal feiern ihre Hochzeit, ganz nach türkischem Brauch. So zu feiern, wie auch ihre aus der Türkei stammenden Eltern es getan haben, ist ihnen wichtig. Auch wenn die Beiden in Aachen geboren und aufgewachsen sind. Am Hochzeitstag wird Sebnem von Emrah und seiner Familie noch einmal mit einem Geschenk an ihre Eltern symbolisch eingefordert. Bevor sie das Haus verlässt, bindet ihr der Vater ein rotes Band um die Hüfte. Daran hängt ein Goldtaler, als letztes „Taschengeld“ vom Brautvater an seine Tochter. Mit viel Gehupe fahren die festlich geschmückten Wagen von Familien und Freunden im Konvoi durch Aachen nach Würselen. In der riesigen Halle des Royal Event Centers findet die Feier statt. Rund 600 Gäste sind eingeladen. Emrah und Sebnem werden auf einem Podest und einer Art Thron sitzen. Dann wird der Bräutigam Sebnems Brautschleier öffnen und ihr die Stirn küssen. Diese Sitte gehört zur Eröffnung des Hochzeitstanzes. Bei türkischer Live-Musik, Folklore, Gesang und viel gutem Essen wird anschließend bis zum Höhepunkt gefeiert: Dem Taki - der Geschenkübergabe. Die Hochzeitsgesellschaft überreicht dem Paar nun Schmuck und Bargeld, Geldscheine werden mit Sicherheitsnadeln an ihre Kleidung geheftet. Um Mitternacht gibt es noch eine riesige Hochzeitstorte, bevor Sebnem und Emrah noch einmal vor allen Gästen in der Mitte tanzen und sich verabschieden werden. 





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