Samstag, 19. April 2014

Der Trend des Bloggen

Komisch, dass es so lang gedauert hat, bis ich darauf komme über das bloggen zu bloggen - was auch etwas verrückt klingt - aber in Anbetracht dessen, wie viele unzählige Blogs sich im Web tummeln und wie weit es auf der Welt verbreitet ist, ist das Bloggen selbst ein riesiger Trend. Und ich als Blogger kann über diesen Trend aus erster Hand berichten.
Was gibt es zum bloggen zu sagen? Nun ja, beginnen wir mit den Motiven, also: Wieso bloggt man überhaupt? Ich persönlich habe wenn ich ehrlich bin damit angefangen, weil ich den Gedanken, dass Leute sich für mein Leben interessieren irgendwie cool fand. Das ganze hat sich dann - zum Glück - weiterentwickelt zu dem Gedanken: Ich will der Welt meine Fotografien zeigen. Aber das ist natürlich sehr Blog spezifisch, denn es gibt immer hin die verschiedensten Blogs, ich werde mal ein paar häufige Themen aufzählen: Beauty, Lifestile, Fotografie, Fashion, Schwangerschaft, Diät, Kochen & Backen, Bücher, Musik ... Als häufigstes Thema würde ich wohl Beauty und Fashion bezeichnen. Woran das liegt wäre eine gute Frage, darauf wüsste ich allerdings keine richtige Antwort. Ich könnte mir vorstellen, die Antwort ist: weil die meisten Blogger weiblich sind und die meisten davon jung und in der Selbstfindungsphase sind, weshalb sie nach Ruhm suchen, welchen ihnen die "berühmten Beauty-/Fashionblogger" vorspielen.
Nun habe ich mal die Bloggerwelt befragt: Wieso habt ihr angefangen zu bloggen? Die Meinungen waren relativ eindeutig: Aus Interesse. Liebt man Bücher, bloggt man über Bücher, liebt man eine bestimmte Musikrichtung, ist diese das Thema, und so weiter. Der Blog ist also ein Ort an dem man die eigenen Interessen mit Mitinteressenten teilt.
Wieso man nach dem man angefangen hat zu bloggen damit weiter macht, hatte eine ebenso simple, aber eindeutige Antwort: Aus Spaß an der Sache. Und ich bin der Meinung, das dies auch das wichtigste am bloggen ist. Es ist nun mal ein Hobby und es muss Spaß machen. Natürlich kann es schnell deprimierend werden, weil viele Leute zu sehr auf Leser- und Aufrufszahlen setzen und weil es hier, wie über all im Netz leider auch viele Neider - die so genannten "Hater" - gibt. Aber ich finde, man sollte sich von so etwas nicht herunterziehen lassen, die Seitenaufrufe kommen, genauso wie die Leser mit der Zeit von selbst und die Neider sind eben nur neidisch, was für die Qualität des Blogs spricht.


Wenn man mit dem Bloggen anfängt, was sollte man also im Hinterkopf haben? Ich finde das wichtigste ist, wie schon gesagt: lass dich nicht runterziehen. Aber mindestens genauso wichtig ist, es geht nicht ums Berühmt werden oder ähnliches, es geht schlicht und einfach darum Spaß zu haben und ich finde man hat mächtig Spaß daran, man lernt viele nette Leute kennen, viele davon sind sehr hilfsbereit und auch man selbst kann den Leuten helfen - was ich auch sehr spaßig, bzw. schön finde -. Und was auch wichtig ist, ist die Geduldsfrage. Ich bin beispielsweise eigentlich ein sehr ungeduldiger Mensch, aber beim bloggen geht nun mal nicht immer alles so schnell, man muss eben etwas Zeit investieren und auch mal einfach nur warten, aber so ist das ja mit fast jedem Hobby oder?

Kommentare:

  1. Ich finde Du hast es sehr gut beschrieben, was hinter dem bloggen steckt ;)
    Auch ich bin der Ansicht, Freude ist das wichtigste dabei - die Zahlen sind Nebeneffekte darauf sollte man nicht nur schielen sondern es muss Spaß machen :)

    Lieben Gruß
    Björn :)

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    1. Vielen Dank :)
      Leider legen viel zu viele Blogger zu viel Wert auf die Zahlen.. Gut, dass wenigstens einige der selben Ansicht sind wie ich :)

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  2. Sehr schöner Beitrag, gefällt mir.
    Bei den Motiven ( Interesse ) hab ich mich doch glatt selbst wiedergefunden. Für mich ist es mittlerweile fast wie eine Sucht geworden.
    Bitte mehr :-)

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    1. Oh ja, mit einer Sucht liegt man da wohl ganz richtig, allerdings zur Abwechslung mal keine schädliche!

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  3. Hihi (ein toller Anfang für einen Kommentar) hihi...

    Ich musste beim Lesen der Zeilen an die ausführliche Beschreibung meines Erstlings(buch)werk denken, wo ich jede Menge Unsinn in Worte verpackt habe. Will das jetzt natürlich niemanden nach dem (a) verwehren, in Auszügen also ein gecopastetes kleines (b):
    >>Aber zu beiden Dingen wurde ich förmlich gedrängt, will nicht sagen: genötigt. Und trotzdem muss ich mir eingestehen, dass ich so langsam Gefallen daran finde, auch wenn es mir sehr viel abverlangt. Von daher muss ich mich selbst korrigieren: ich bin eher ein Querdenker und Freigeistler. Und auch jene Begrifflichkeiten verdanke ich einen Stempel, den ich niemals haben wollte.<<

    Ums kurz zu machen, schön geschrieben, sonst würde ich nicht antworten, nachdem mich Ronny - wie meine Wenigkeit ein Mitglied des "ehrenwerten Clubs der erfolglosen Blogger" [SW: die "Zahlen sind Nebeneffekt"] - indirekt auf G+ darauf aufmerksam machte. :D

    Mit dem Bloggen habe ich begonnen, weil mir jemand (deren beste Absichten vorbehalten) dazu geraten hat. Und jetzt mache ich einfach so weiter, weil mir einfach die verquerten Ansichten nicht ausgehen :-)

    PS an mich: Habe ich jetzt echt so viel geschrieben?

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    1. Wow vielen Dank für den langen und sehr ausführlichen Kommentar. Ich glaube dir nicht, dass du "erfloglos" bist, solange es dir Spaß macht hast du Erfolg und ich finde es schön ,dass du das auch erkannt hast!

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