Donnerstag, 24. Juli 2014

Die Anstreicher von Effelsberg ( Lokalzeit Köln )

15 Jahre Arbeit - nur, um dann wieder von vorne anzufangen. Das ist echte Sisyphus-Arbeit. Aber eine mit Sinn. Denn die Maler, die das riesige Radioteleskop in Effelsberg seit den 70ern permanent anstreichen, leisten der Wissenschaft einen wichtigen Dienst. Nur eine schneeweiße Teleskopschüssel reflektiert gut, wird von der Sonne nicht so stark erhitzt und kann so korrekte Messergebnisse liefern. Der Malertrupp ist also quasi die Grundlage für die Forschung im All, die die Mitarbeiter des Bonner Max-Planck-Instituts und des Argelander-Instituts von hier aus betreiben.

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