Mittwoch, 13. Januar 2016

Zughundesport ( Lokalzeit Aachen )

Wer heute über den Zughundesport nachdenkt, dem fallen eigentlich nur Huskys vor dem Schlitten ein. Wer kommt schon auf die Idee, mit dem Hund vor dem Bollerwagen einkaufen zu gehen? Oder mit einem Tretroller und Hund durch den Stadtpark zu fahren? Inzwischen machen das wieder viele Hundebesitzer. Ein Hund, der eine Aufgabe hat, die seiner genetisch bedingten Veranlagung gerecht wird, ist auch ein zufriedener und ausgeglichener Begleiter für den Menschen. Viele Probleme im Alltag lösen sich wie von selbst, wenn man dem Hund die Möglichkeit gibt, zu zeigen was in ihm steckt. Früher hatten die Hunde Aufgaben in unserer Gesellschaft: sie hüteten Schafsherden,unterstützten ihren "Herrn" bei der Jagd und waren bis Mitte des 19. Jahrhunderts das "Arbeitstier des Armen Mannes", bis sie von Pferden und dann dem Auto abgelöst wurden. Zughundesport ist also keine neue Erfindung, nur eine Wiederentdeckung.


 

1 Kommentar:

  1. Ich habe ein paar Jahre lang in Norwegen gewohnt und bin dort zum ersten Mal mit diesem Sport in Kontakt gekommen.

    Habe damals viel Freude daran gefunden. Schade, dass der Sport in Deutschland bei Weitem nicht so verbreitet ist.

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