Sonntag, 21. Mai 2017

Japan-Tag 2017 - Und wir waren dabei!!

 
Der 16. Japantag in Düsseldorf, kann von allen als voller Erfolg angesehen werden, so viele Besucher wie noch nie stürmten die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens , mehr als 700 Tausend sollen es gewesen sein. Als Besucherin dieses Specktakels kann ich nur eins sagen. Es war verdammt voll. So voll, dass man bei all den Menschen kaum vom Fleck kam und kaum an die Stellen gehen konnte zu denen man wollte, die Buden waren völlig überfüllt und wer nicht in weiser Voraussicht Kopfschmerztabletten eingepackt hatte, war am Ende des Tages völlig aufgeschmissen. Mit schmerzendem Kopf und noch größeren Schmerzen in  den Füßen kann ich jedoch auch positives berichten.
 
 
Zum einen ist der Japantag ein wundervolles Mittel den Deutsch-Japanischen Kulturaustausch zu fördern. Zum anderen wird dadurch sowohl die Wirtschaft als auch der Tourismus in Düsseldorf gefördert. Das sieht man allein schon daran, dass pünktlich um 14 Uhr, alle Tische in sämtlichen Restaurants besetzt waren, zumal Düsseldorf allein einer Gasse eine stattliche Anzahl von argentinischen und spanischen Restaurants hat. Hier kommt niemand zu kurz...außer den Vegetariern, den der Anblick von all dem Sushi in den Fressbuden schon mal das Fürchten gelehrt hat. Auch bei den Buden ist für jeden was dabei. Man kann dort Japanische Firmen bewundern, Fanmerchendising kaufen, Kimonos ausprobieren, seine Reise nach Japan planen oder die verschiedenen Präfekturen des Fernöstlichen Landes kennenlernen, selbst einen Stand für japanische Süßigkeiten und für japanisches Spielzeug gibt es. Mir persönlich gefiel die japanische Blumenkunst am besten. Ob man nur gucken oder sich mit dem nötigen Sack voll Geld Wünsche erfüllen möchte, jeder ist bedient.
 
 
Auch die die Bühnen-Acts waren vielseitig und spiegelten die japanische Kultur wieder von Trommelgruppen, bis zu Kimono-Shows und japanischen Tänzern, alle waren auf der Hauptbühne am Burgplatz zu finden, wer jedoch eher sportlich begeistert war der konnte sich auf die Vorführungen der verschiedenen japanischen Kampfkünste freuen. Für die ganz Mutigen unter
 


Euch fand auf der ADAC-Bühne ein Karaoke-Wettbewerb statt. Und auch für die Kleinsten unter uns gab es Angebote in einigen Kindertagesstätten in Düsseldorf.

 
Doch bei all der Kultur und den Ständen stand etwas ganz anderes im Mittelpunkt die Hauptattraktionen waren die...

Kleiner Witz...


 
 
 


 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Hauptattraktion waren die Cosplayer, also jene die verkleidet rumliefen und sich auch gern von  anderen Passanten fotografieren ließen. Sehen und Gesehen werden war hier das Motto, was von den Veranstaltern auch explizit mittels eines Cosplay-Wettbewerbs gefördert wurde. Wer also die Straßen Düsseldorfs entlang lief, bekam dort Wesen aus aller Herren Länder und Welten zu sehen, von Prinzessinnen bis Feen zu Soldaten mit riesigen Kanonen oder geflügelte Wesen. Ich freute mich die Charaktere aus meiner Kindheit wiederzusehen. Von Pikach u zu Luffy war da wirklich jeder dabei. Inklusive jenen aus einer anderen Zeit oder jenen, die auf dem Weg zu einer Beerdigung mal eben falsch abgebogen sind. In jedem Fall war es ein Weg offene und nette Leute kennenzulernen. Oder „den Kisame vom letzten Jahr“ wiederzutreffen und die Wahre einzusammeln die überall am meisten angeboten wurde „Free Hugs“.

 



Kein Fotograf blieb hier lange untätig, niemandem ging hier irgendwann ohne ein Motiv zum Abbilden leer aus.  
 


 

 


 


Aber auch Sakura wird irgendwann müde und auch eine Geisha muss irgendwann mal ihren Kimono richten und da komme ich zu dem Punkt wo ich sagen muss, dass zwischen den Ständen viel zu wenig Gelegenheiten um sich hinzusetzen und sich auszuruhen geschaffen wurden, sodass die Geisha ihren Kimono in der Menge richten lassen musste und Sakura auf dem Rasen ruhte.
 
Trotzdem war es eine Interessante Erfahrung in Mitten von Düsseldorfs wunderschöner Altstadt, die durch wunderschöne alte Gebäude und eine faszinierende Geschichte glänzt.  Alles in allem kann ich sagen, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin, wenn auch früher und besser vorbereitet.
Düsseldorf wir sehen uns.
                                                  
 


 



























1 Kommentar:

  1. Ach ich liebe den Japantag.
    Ich war früher immer oft und hab den Tag immer sehr genossen. Inzwischen wohne ich am Bodensee und die Anfahrt ist mir einfach zu weit geworden :(

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

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